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Sächsische Staatskanzlei - die wechselvolle Geschichte des Gebäudes

Die Sächsische Staatskanzlei befindet sich im so genannten »Gesamtministerium«, dem Gebäude der ehemaligen Königlichen Ministerien des Innern, für Kultus und öffentlichen Unterricht sowie der Justiz. Der neobarocke Bau entstand in den Jahren 1900 bis 1904 als Pendant zum gegenüberliegenden Finanzministerium.

Nutzung des Gebäudes

Nutzung des Gebäudes

Die wechselvolle Geschichte des Freistaats Sachsen lässt sich auch in der Nutzung des Ministerialgebäudes am Neustädter Ufer, dem heutigen Sitz der Sächsischen Staatskanzlei und des Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL), nachvollziehen.

Planung und Bau

Planung und Bau

»Als im Anfang des achtzehnten Jahrhunderts fürstliche Pracht und aufblühendes Bürgertum Dresden mit den herrlichsten Bauten schmückte, wurde die auf dem rechten Elbufer gelegene Neustadt nur schlecht bedacht«, schrieb Dr.-Ing. Mackowsky in einem 1907 von der Bauleitung herausgegeben Band über Entstehung und Nutzung des Hauses.

Historische Gestalt

Historische Gestalt

Der Baustil ist dem Neobarock zuzuordnen, wobei Einzelformen der Jugendstil anhaftet. Um die Beziehung zu den barocken Prachtbauten der Altstadt und dem unmittelbar gegenüberliegenden Finanzministerium herzustellen, entschied man sich für die Verwendung von Postaer Sandstein.

Umbau des großen Sitzungssaals

Umbau und Sanierung

Das Ministerialgebäude war während des Zweiten Weltkriegs weit weniger beschädigt worden als etliche andere historische Bauten Dresdens. Dennoch genügten die Verhältnisse im Gebäude nach der Wende nicht mehr den Ansprüchen des Sitzes einer Staatsregierung und ihrer Ministerien.

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Das Gebäude der Sächsischen Staatskanzlei

Bürgerbüro beim Ministerpräsidenten

Das Bürgerbüro des Ministerpräsidenten

© Sächsische Staatskanzlei