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Termine und Veranstaltungen

28.02.2017 – Berufsbildungskonferenz

Foto der Sitzung im Ministerium

Sitzung im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Prag
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Am 28. Februar 2017 fand im Bildungsministerium in Prag eine vom sächsischen Verbindungsbüro gemeinsam mit der Deutschen Botschaft und dem tschechischen Bildungsministerium organisierte und sehr gut besuchte Berufsbildungskonferenz statt. Diese hatte einen weiteren Austausch zwischen beiden Staaten zu strategisch wichtigen Themen der beruflichen Bildung zum Inhalt. Es wurden die seit Juni 2016 stattgefundenen Expertentreffen ausgewertet, die sich mit Fragen zur beruflichen Bildung, zur Motivation junger Menschen, insbesondere für technische Ausbildungsberufe und mit der Praxistauglichkeit des schulischen Ausbildungssystems befassten. Das tschechische Bildungsministerium informierte über die Schritte, die im vergangenen Jahr in Tschechien unternommen wurden, um die berufliche Bildung den modernen Bedürfnissen des Arbeitsmarktes noch besser anzupassen. In den Vorträgen wurde sowohl über die ERASMUS+-Projekte für Berufsschüler sowie über die kooperative Ausbildung im technischen Lehramt (KAtLa) an der TU Dresden berichtet.

15.12.2016 – Sächsisch-Tschechische Städtepartnerschaften

Foto von den Bürgermeistern von Grünhain-Beierfeld und Třebivlice, welche die grenzüberschreitende Zusammenarbeit präsentieren Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Die Bürgermeister von Grünhain-Beierfeld und Třebivlice präsentieren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Foto von den Bürgermeistern von Grünhain-Beierfeld und Třebivlice, welche die grenzüberschreitende Zusammenarbeit präsentieren Foto der Diskussion Foto von Vorstellung Kooperationsprogramm Sachsen – Tschechien 2014 -2020 durch Herrn Dr. Mackeldey (SMUL)

Zu einem Seminar »Best Practice – Sächsisch-tschechische Städtepartnerschaften« trafen sich am 15. Dezember 2016 Oberbürgermeister, Bürgermeister, Ortsvorsteher, Vertreter der Euroregionen und zuständigen Ministerien im sächsischen Verbindungsbüro, um gemeinsam über ihre Erfahrungen aus dem Aufbau von Partnerschaften zu diskutieren und ihre eigenen, teils bereits langjährigen Partnerschaften vorzustellen. So wurde sehr kurzweilig die Zusammenarbeit der folgenden Städte vorgestellt:

Bärenstein – Vejprty
Grünhain-Beierfeld – Třebivlice
Kamenz – Kolín
Coswig – Lovosice.

Thematisiert wurden auch relevante Förderprogramme wie z. B. das Kooperationsprogramm Sachsen-Tschechien 2014 bis 2020, die Richtlinie der Sächsischen Staatskanzlei zur Förderung der interregionalen und grenzübergreifenden Zusammenarbeit sowie des Europagedankens (RL lnternationale Zusammenarbeit) sowie in der Diskussion die Verordnung (EU) über das Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« für den Zeitraum 2014 bis 2020. Die Sächsische Aufbaubank präsentierte die Möglichkeiten der Betreuung und Begleitung in den Beratungs- und Antragsverfahren. Der Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds wies auf die Fördermöglichkeiten seines Fonds hin.

05. - 06.12.2016 – Bilaterale Projekte im schulischen Bereich

Foto des Bogens zum Kennenlernen Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Ausfüllen des Kennenlernbingos
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Foto des Bogens zum Kennenlernen Foto Zusammentreffen und Kennenlernen Foto der Moderation durch die Leiterin der sächsischen Büros in Prag und Breslau, Stefanie Rehm

Mit großer Spannung waren erneut ca. 45 Schulleiter und Lehrer aus tschechischen und sächsischen Grundschulen, Oberschulen und Gymnasien anwesend, die der Einladung von Frau Stefanie Rehm, Staatsministerin a. D. und Leiterin der Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Prag und Breslau, folgten. Das erste Arbeitstreffen fand am 30. Mai 2016 statt und nunmehr sollte die intensiv begonnene Diskussion fortgeführt werden.  Die Veranstaltungsreihe zu bilateralen Projekten ist eine Initiative des Prager Verbindungsbüros und wird mit Unterstützung des Tschechischen Ministeriums für Schule, Jugend und Sport sowie dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus durchgeführt.

Die Schulpraktiker diskutierten vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Schulen unserer Nachbarländer, sowohl auf der Grundlage einzelner Projekte zu Unterrichtsthemen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Umweltschutz und Sport, als auch im Rahmen von Schulpartnerschaften. Von den Teilnehmern wurde unisono betont, dass mit dieser Veranstaltungsreihe ein Podium geboten wird, um neue Partnerschaften zu knüpfen und bestehende mit neuen Impulsen aufzufrischen. Im Mittelpunkt des zweiten Arbeitstreffens standen Angebote externer Partner zur konkreten Unterstützung bilateraler Projekte an der einzelnen Schule vor Ort.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Deutsch-Tschechische Zukunftsfond, Tandem, das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch sowie das Projekt CertiLingua. An dem Exzellenzlabel für mehrsprachige und internationale Kompetenzen sind die Tschechische Republik und der Freistaat Sachsen neben 20 weiteren Ländern als Partner beteiligt.

Dem tschechischen Sprichwort folgend, »Do třetice všeho dobrého«  (»Aller guten Dinge sind drei«) ist das dritte Arbeitstreffen im Frühjahr 2017 geplant – dieses Mal in Sachsen.

03.-04.10.2016 – Konzerte des MDR Kinderchores Leipzig und des tschechischen Knabenchores Boni pueri aus Hradec Králové in Prag

Foto des sächsischen MDR Kinderchor Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Der sächsische MDR Kinderchor
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Foto des sächsischen MDR Kinderchor Foto des tschechischen Knabenchores Boni pueri Foto des tschechischen Knabenchores Boni pueri Foto des Zusammentreffens der Chöre

Im Rahmen eines vom sächsischen Verbindungsbüro in Prag initiierten Projektes, das vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds unterstützt und gefördert wurde, fanden am 3. und 4. Oktober 2016 in der Kirche Nepomuk am Felsen und im sächsischen Verbindungsbüro in Prag Konzerte unter dem Motto »zwei Länder – ein Klang« statt.
Die Konzerte und Begegnungen der beiden Chöre dienten der Zusammenarbeit und Verständigung der Kinder und Jugendlichen aus beiden Ländern auf künstlerischem Gebiet. Ihre Darbietungen waren der Würdigung des Tages der Deutschen Einheit gewidmet.
Höhepunkt war ein gemeinsames Konzert in der Kirche Nepomuk am Felsen, einem historischen Ort in Prag, wo die deutschsprachige katholische Gemeinde ihre Gottesdienste durchführt. In einem würdevollen Rahmen musizierten die jungen Menschen gemeinsam und konnten sich in Gesprächen kennenlernen und einander näher kommen.
Ein weiterer Höhepunkt innerhalb des Projektes war der Auftritt des MDR Kinderchores bei einem Empfang im sächsischen Verbindungsbüro am 4. Oktober 2016. Vertreter aus Politik und Gesellschaft, Projektteilnehmer und höchste Repräsentanten des MDR, u.a. Herr Landesfunkhausdirektor Sandro Viroli und der Vorsitzende des AMJ Herr Prof. Dr. Andreas Sommerfeld würdigten nicht nur das Konzert, sondern tauschten erste Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit der Chorkinder und Jugendlichen beider Nachbarländern aus.
Für alle Anwesenden waren die Konzerte ein eindrucksvolles Erlebnis und eine Bereicherung auf künstlerisch höchsten Niveau. Sie stellten einen gelungenen Einstieg für die weitere Zusammenarbeit und freundschaftliche Begegnungen von jungen Menschen auf kulturellem Gebiet dar. Gemeinsam zu musizieren hilft, gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen zu fördern aber auch bestehende Sprachbarrieren zu überwinden. Hier wurden Brücken geschlagen, die zur weiteren Zusammenarbeit anregen.

09.09.2016 – Zweiter Sächsisch-Tschechischer Innovationstag

Foto der Zuhörer bei der Eröffnung des Innovationstages Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Die Zuhörer bei der Eröffnung des Innovationstages – erste Reihe von links C. Markert, Dr. Stange und Dr. Bělobrádek
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Foto der Zuhörer bei der Eröffnung des Innovationstages Foto von Staatsministerin Dr. Stange Foto von Vizepremier Dr. Bělobrádek Foto von Geschäftsträgerin der deutschen Botschaft in Prag C. Markert Foto von den Teilnehmern nach der Veranstaltung

Am 9. September 2016 fand der zweite Sächsisch-Tschechische Innovationstag im sächsischen Verbindungsbüro in Prag statt. Die Grußworte zur Eröffnung hielten die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, MVDr. Pavel Bělobrádek, Vizepremier für Wissenschaft, Forschung und Innovation der Tschechischen Republik, Christiana Markert, Geschäftsträgerin der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland und Prof. Dr. Gerhard Rödel, Prorektor Forschung an der TU Dresden. Im Laufe des Seminars wurden zwölf Fachbeiträge aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulen beider Länder zu den Themenschwerpunkten des Seminars »Material- und Rohstoffforschung« gehalten. Frau Staatsministerin Stange würdigte die engen grenzüberschreitenden Kooperationen zwischen beiden Ländern und rief die beteiligten Akteure in Wissenschaft, Technologietransfer und Wirtschaft dazu auf, sich weiter so gut wie möglich bzw. regional und nachhaltig zu vernetzen. An dem Seminar teilgenommen haben unter anderem Vertreter der Deutschen Botschaft in Prag, einer tschechischen Technologieagentur, des sächsischen Landtages, des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Fraunhofer- und Helmholtz-Instituts sowie sächsische und tschechische Fachhochschulen und Universitäten. Bei dem ersten Sächsisch-Tschechischen Innovationstag am 29. Oktober 2015 hatten sich die rund 50 Teilnehmer mit den Themen Wissens- und Technologietransfer, Forschungsförderung und weitere Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Kooperation beschäftigt.

27.-28.08.2016 – Sommerfest 2016

Foto der Ausstellung zur Friedlichen Revolution 1989 Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Ausstellung zur Friedlichen Revolution 1989
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Foto der Ausstellung zur Friedlichen Revolution 1989 Foto der Funkyband »Peacemakers and the Gang« Foto des Stelzenmann Foto der Ausstellung der Uni Leipzig Foto der Besucher Foto eines Plakates der Musikschule Leipzig Foto des Botschafters der Tschechischen Republik Foto des Stelzenmann Foto des Streichquartetts Foto von Staatssekretär Dr. Helmut Mangold Foto der Toröffnung

Am 27. August 2016 wurde das vierte Sommerfest des sächsischen Verbindungsbüros im Lužický seminář/Lausitzer Seminar in Prag eröffnet. In diesem Jahr präsentierte sich die Kultur- und Messestadt Leipzig. Vertreten waren neben der Stadt Leipzig die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, die Messe Leipzig sowie die Universität Leipzig. Die tschechischen, deutschen und weiteren internationalen Gäste aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben erwartete ein besonderes Erlebnis: lebendige Musik wurde abwechselnd durch das Streichquartett und die Funkyband der Leipziger Musikschule Johann Sebastian Bach geboten, kulinarische Delikatessen aus Leipzig rundeten das Fest auf. Stephanie Rehm, Staatsministerin a. D. und Leiterin der Verbindungsbüros in Tschechien und Polen und Dr. David Michel, Beauftragter des Freistaates Sachsen im Verbindungsbüro Prag leiteten die festliche Veranstaltung ein und hießen die Gäste herzlich willkommen. Die Grußworte zur Eröffnung hielten Mgr. Podivinsky, Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland, Christiana Markert, Gesandte der Deutschen Botschaft in Prag, Dr. Mangold, Staatssekretär im sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Michal Fridrich, Direktor für internationale Beziehungen und EU am Verkehrsministerium der Tschechischen Republik sowie Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig in Vertretung von Burghard Jung, dem Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.

20.06.2016 – Workshop duale Ausbildung

Foto des Workshops in der Botschaft

Teilnehmer Workshop
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels in der Tschechischen Republik, vor allem im Bereich der gewerblichen Berufe und eines unzureichenden Praxisbezuges der tschechischen beruflichen Ausbildung, fand am 20. Juni 2016 in der Deutschen Botschaft in Prag ein weiterer Workshop im Rahmen des deutsch-tschechischen strategischen Dialogs im Bereich Berufsbildung statt. Zielstellung ist, im Rahmen eines Pilotprojektes eine berufliche deutsch-tschechische Bildungseinrichtung aufzubauen. Teilgenommen haben Vertreter des tschechischen Außenministeriums und Schulministeriums, des SMK, SMWK, der tschechischen Arbeitgeber- und Unternehmensverbände, der Bezirke, des Magistrats der Stadt Prag sowie der deutschen Berufsschulen, dualen Hochschulen, Fachhochschulen und Berufsakademien. In den kommenden Monaten werden dazu weitere Arbeitsgruppen gebildet, um die konkreten Möglichkeiten einer Umsetzung zu prüfen, zu bewerten und gemeinsam zu entwickeln.

09.06.2016 – Schülerwettbewerb der Zeitschrift »Freundschaft«

Foto der Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs der Zeitschrift »Freundschaft«

Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs der Zeitschrift »Freundschaft«
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

An einer Veranstaltung zur Ehrung der Finalisten des in der Tschechischen Republik und der Slowakei stattgefundenen Schülerwettbewerbs der Zeitschrift »Freundschaft«, nahmen am 9. Juni 2016 über 30 Schüler sowie Lehrer aus den Schulen der Preisträger teil. Die Zeitschrift mit Ihren mehr als 3.000 Abonnenten an tschechischen und slowakischen Schulen dient der Förderung der deutschen Sprachausbildung. Seit September 2015 berichtete die Zeitschrift »Freundschaft« in Wort und Bild in mehrseitigen Rubriken über den Freistaat Sachsen, seine Sehenswürdigkeiten, Städte und Gemeinden sowie seine Kultur. Daran knüpfte sich ein Wettbewerb, bei dem die Schüler der teilnehmenden Schulen Fragen zu Sachsen beantworteten. Die Schüler konnten sich in zwei Kategorien am Wettbewerb beteiligen:  einzeln oder in Gruppen.

11.05.2016 – Vernissage mit dem Dresdener Universitätsprofessor und Maler Rainer Groh

Professor Groh beim Rundgang seiner Ausstellung Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Foto von Professor Groh beim Rundgang seiner Ausstellung
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Professor Groh beim Rundgang seiner Ausstellung Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch den Violoncellisten Petr Nouzovský

Mit einer Fusion aus Wissenschaft und Kunst führte das Prager Verbindungsbüro am 11. Mai 2016 eine Vernissage mit Rainer Groh, Professor für Mediengestaltung der Technischen Universität Dresden durch. Professoren und Studenten aus der Westböhmischen Universität Pilsen sowie der Universität J. E. Purkyně in Ústí nad Labem beteiligten sich ebenso an der Ausstellungsfeier wie Wissenschaftler und Studenten der TU Dresden. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Juni 2016 im Verbindungsbüro in Prag zu erleben.

04.02.2016 – Lesung mit Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident a.D.

Prof. Dr. Kurt Biedenkopf (2.v.l.), erster Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, war von seiner damaligen Kultusministerin, Frau Stefanie Rehm (3.v.l.), zur Lesung nach Prag eingeladen worden. Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Prof. Dr. Kurt Biedenkopf (2.v.l.), erster Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, war von seiner damaligen Kultusministerin, Frau Stefanie Rehm (3.v.l.), zur Lesung nach Prag eingeladen worden.
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Prof. Dr. Kurt Biedenkopf (2.v.l.), erster Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, war von seiner damaligen Kultusministerin, Frau Stefanie Rehm (3.v.l.), zur Lesung nach Prag eingeladen worden. Die ehemalige sächsische Kultusministerin Rehm (l.) im Gespräch mit Prof. Dr. Biedenkopf (r.), Ministerpräsident a.D. Aus seinen neu veröffentlichten Tagebüchern »Ein neues Land entsteht« und »Ringen um die innere Einheit« las Prof. Dr. Kurt Biedenkopf zwei Stunden lang vor. Anschließend beantwortete Prof. Dr. Kurt Biedenkopf Fragen der zahlreich im Goethe-Institut-Prag erschienenen Gäste.

Geschlagene zwei Stunden las der erste Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf aus seinen im September veröffentlichten Tagebüchern und beantwortete Fragen der zahlreichen Gäste im Goethe-Institut in Prag. Er war einer Einladung seiner damaligen Kultusministerin, Frau Stefanie Rehm, der Leiterin der sächsischen Verbindungsbüros in Polen und Tschechien nach Prag gefolgt.

Die Tagebücher »Ein neues Land entsteht« und »Ringen um die innere Einheit« entstanden auf Grundlage seiner täglichen privaten Aufzeichnungen und beschreiben die aufregende Zeit des Umbruchs nach der friedlichen Revolution in Sachsen. Kurzweilig berichtete Prof. Dr. Biedenkopf von seiner Arbeit mit seinem ersten Kabinett, mit Sachsens Bevölkerung und nicht zuletzt auch mit seiner Frau, Ingrid Biedenkopf, die ihn täglich bereits am Frühstückstisch über die Sorgen und Ängste der Menschen in Sachsen informierte. Dadurch konnte er sie analysieren und in seinen Gesprächen mit den Menschen darauf eingehen. Ein Stück gelebter Zeitgeschichte wurde hier in Erinnerung gerufen für alle, die sie hautnah miterlebten. Aber auch diejenigen, die nicht unmittelbar am Ort des Geschehens weilten, wurde in eindrucksvoller Weise demonstriert, was wirklich in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung Deutschlands geleistet wurde.

Nach dem grandiosen Wahlerfolg 1994, der sich mit einem Ergebnis von 58,4 % für die CDU niederschlug, stieg sein Ansehen und seine Anerkennung als Politiker auf Bundesebene.

Die Lesung war eine – von den Gästen hochgelobte – gemeinsame Veranstaltung des sächsischen Verbindungsbüros mit dem Goethe-Institut in Prag.

21.01.2016 – Neujahrsempfang im sächsischen Verbindungsbüro in Prag

Eröffnung Neujahrsempfang Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Leiterin der Verbindungsbüros in Prag und Breslau, Frau Stephanie Rehm, Staatsministerin a.D. und Herr Dr. David Michel
(© Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag)

Eröffnung Neujahrsempfang Rede Staatsminister Prof. Dr. Unland Rede tschechischer Staatsminister Andrej Babiš Gäste des Empfangs Musikstück Musikstück Musikstück Musikstück Musikstück Imbiss im Hof

Einen wunderbaren Abend verbrachten mehr als 120 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft und namhafte Vertreter des öffentlichen Lebens sowohl aus dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag zum Neujahrsempfang 2016.

Als Ehrengäste des sächsischen Empfangs konnten die Leiterin der Verbindungsbüros in Prag und Breslau, Frau Stephanie Rehm, Staatsministerin a.D. und Herr Dr. David Michel den Finanzminister der Tschechischen Republik,  Herrn Ing. Andrej Babiš sowie den sächsischen Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland begrüßen. Auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschlands in Prag, Herr Dr. Arndt Freiherr von Loringhoven, der Generalkonsul der Tschechischen Republik, Herr Dr. Jiří Kuděla, der Präsident des Sächsischen Landesrechnungshofes, Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Binus sowie der Direktor des MDR Landesfunkhauses Dresden, Herr Sandro Viroli gaben sich die Ehre, am Neujahrsempfang in Prag teilzunehmen.

In seiner Rede beschrieb Prof. Unland eindrucksvoll die historischen Verbindungen beider Länder durch den Bergbau und spannte den Bogen bis zum Zukunftsprojekt einer Schienenneubaustrecke von Berlin nach Prag durch das Erzgebirge. Herr Minister Babiš knüpfte an die Rede an und versprach offiziell, das fehlende Stück der Autobahn D8 nach Prag in 2016 fertig zu stellen. Er mahnte aber auch an, sich mit dem Problem der Flüchtlingskrise gemeinsam auseinanderzusetzen.

Für außergewöhnlich anspruchsvolle musikalische Untermalung des Abends sorgten die Schülerinnen der Musikschule »Johann Sebastian Bach« aus Leipzig. Das unter dem Namen »Con Passione« auftretende Streichquartett spielte u. a. Werke von Mozart, Mendelsohn, Strauss und John Miles und löste bei den Zuhörern wahre Begeisterung aus.

Der Neujahrsempfang des Verbindungsbüros in Prag ist nun bereits eine gemeinsam gelebte Tradition und ein schöner Anlass sich untereinander auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu pflegen. In diesem Sinne freuen wir uns bereits heute auf den Neujahrsempfang 2017.

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Dipl. Päd. Stefanie Rehm M. A., Staatsministerin a. D.

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