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Skulptur »Die Seherin«

Skulptur »Die Seherin« von Malgorzata Chodakowska

Skulptur »Die Seherin« von Malgorzata Chodakowska
(© Malgorzata Chodakowska)

Die lebensgroße Bronze-Skulptur der aus Polen stammenden Künstlerin Małgorzata Chodakowska »Die Seherin« wird seit dem 14. Juni 2011 in der Kuppelhalle der Sächsischen Staatskanzlei zu deren künstlerischen Ausgestaltung präsentiert.

Die in Sachsen ansässige Bildhauerin rückt stets menschliche Figuren in den Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Grazile, weibliche Körper – Małgorzata Chodakowska bezeichnet sie mitunter auch als »Abbilder Evas« – stellen die in Bronze gegossene Versinnbildlichung purer Harmonie dar. Versehen mit Lasuren aus zarten Pastelltönen wirkt die überschlanke Schönheit »Die Seherin« rein und natürlich. Ein hauchdünnes, beinahe extravagantes Gewand kleidet den weiblichen Körper,
verhüllt ihn aber zugleich nicht wirklich. Vielmehr betont das güldene Kleid zusätzlich die Nacktheit der Figur, die damit reine Sinnlichkeit ausstrahlt.

Die Skulptur »Die Seherin« von Malgorzata Chodakowska in der Kuppelhalle der Staatskanzlei

Die Skulptur »Die Seherin« von Malgorzata Chodakowska in der Kuppelhalle der Staatskanzlei
(© Malgorzata Chodakowska)

Durch die zurückhaltende Farbgebung und die puristische Kunstform der Skulptur fügt diese sich harmonisch in die Kuppelhalle der Sächsischen Staatskanzlei ein. Inmitten hektischer Betriebsamkeit verströmt sie Ruhe und Zufriedenheit. Die geschlossenen Augen und das leichte Lächeln auf den vergoldeten Lippen der Figur untermalen diesen Ausdruck.

Die Künstlerin

Małgorzata Chodakowska wurde 1965 in Łodz (Polen) geboren. Sie besuchte das örtliche Kunstgymnasium und studierte ab 1985 Bildhauerei an den Kunstakademien in Warschau und Wien. 1991 erhielt sie für ihre Diplomarbeit bei Prof. Bruno Gironkoli den Meisterschulpreis. Seit 1991 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Dresden. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 2010 den ersten Preis sowie den Zuschlag zur Realisierung der Plastik »Trauerndes Mädchen« auf dem Heidefriedhof Dresden für die Opfer des 13. Februar 1945. Die Bildhauerin hatte zahlreiche Ausstellungen unter anderem in Wien, Tokio, Dresden, Berlin, St. Petersburg, Graz, Łodz und Veksølund (Dänemark). Małgorzata Chodakowska lebt gemeinsam mit ihrem Mann, dem bekannten sächsischen Ökowinzer Klaus Zimmerling, auf dem Weingut Zimmerling in Pillnitz, wo viele ihrer Kunstwerke im Atelier und im Garten des Guts bewundert werden können.

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Das Gebäude der Sächsischen Staatskanzlei

Bürgerbüro beim Ministerpräsidenten

Das Bürgerbüro des Ministerpräsidenten

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